☂ 1913: Der Sommer des Jahrhunderts (5 CDs) PDF / Epub ✐ Autor Florian Illies – Vivefutbol.co

Ist Das Jahr, In Dem Unsere Gegenwart Beginnt In Literatur, Kunst Und Musik Werden Die Extreme Ausgereizt, Als Gbe Es Kein Morgen Proust Sucht Nach Der Verlorenen Zeit, Benn Liebt Lasker Schler, Rilke Trinkt Mit Freud, Strawinsky Feiert Das Frhlingsopfer Und In Mnchen Stellt Ein Sterreichischer Postkartenmaler Namens Adolf Hitler Seine Werke Aus Anfang Und Ende, Triumph Und Melancholie Alles Verschmilzt, Alles Wird Kunst Virtuos Wie Kein Anderer Entfaltet Florian Illies Das Panorama Eines Unvergleichlichen Jahres Und Setzt Der Geburtsstunde Unserer Moderne Ein Literarisches Denkmal CDs, Laufzeit Min


4 thoughts on “1913: Der Sommer des Jahrhunderts (5 CDs)

  1. says:

    Leichte Kost ist es nicht, dieses ungew hnliche Buch So viel ist m.E unstrittig Strittig hingegen kann durchaus die Frage diskutiert werden, ob es nur eine enorme Fleisarbeit ist, die Florian Illies uns hier pr sentiert oder ob aus der zweifelsohne immensen Recherchearbeit auch ein Meisterwerk resultierte Klar hingegen ist wiederum h tte man mir in meiner Schulzeit deutsche Kunst und Kulturgeschichte so nahegebracht, wie das hier geschieht, mein Interesse daran w re damals expotenziell gestiegen.Aber der Reihe nach Der 1971 geborene Florian Illies auch Autor von Anleitung zum Ungl cklichsein und Generation Golf schildert in 12 Kapiteln eines f r jeden Monat dieses Jahres 1913 und in zahlreichen, unterschiedlich langen Anekdoten ganz viel aus Kunst und Kultur in diesem letzten Vorkriegsjahr und schafft so eine Jahreschronik in Form einer abwechslungsreichen, interessanten Collage.Gekonnt verkn pft er historische Fakten mit seiner Phantasie, was dazu f hrt, dass die hier vorgenommene Zuordnung zu der Kategorie Sachbuch Grund es gibt keinen fortlaufenden Handlungsstrang, wie in einem Roman durchaus hinterfragt werden kann Wer glaubt, erst in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts sei es so richtig rund gegangen wird hier eines Besseren belehrt Man f hlt die Atmosph re in dieser Zeit, in diesem Jahr zumindest die in den hier beschriebenen gesellschaftlichen Kreisen.Es ist kaum zu glauben, wieviele bekannte Pers nlichkeiten 1913 gelebt haben und sich auch begegnet sind Man fragt sich, wie das vergleichsweise heute ist h tte ein Autor in angenommen 2117 genauso viele, genauso interessante, ihre Zeit pr gende Personen als Quellen.Spannend beim Lesen ist, jeweils die Nahtstelle zu finden, zwischen Realem, historisch Belegtem oder Belegbarem einerseits und der schriftstellerischer Freiheit andererseits Nur ein Beispiel dazu Hiter und Stalin halten sich in 1913 in Wien auf Hitler lebte vom Februar 1910 bis zum Mai 1913 in einem M nnerwohnheim im Stadtviertel Brigittenau und Stalin schrieb von Anfang Januar bis Mitte Februar in der Sch nbrunner Schlosstra e an seinem Werk Der Marxismus und die nationale Frage aber trafen sie sich auch wirklich beim Spazierengehen im Schlosspark Sch nbrunn Meine Bewertung lautet auf jeden Fall sehr lesenswert und f r Kunst Geschichtsinteressierte ein Muss.


  2. says:

    muss hinter diesem Buch stecken Man sieht es ja auch an dem Literaturverzeichnis bersichtlich in Monate gegliedert, bringt Illies etwas Ordnung in dieses vollgepackte Jahr kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges Interessante Anekdoten und klare Zentren von Kunst und Kultur werden gezeigt Das Umherspringen von Protagonist zu Protagonist empfand ich als erfrischend und unterhaltend Der flapsige Ton ist bei einem Sachbuch selten, aber bringt einen nher an die so unterschiedlichen Charaktere heran Man bleibt Beobachter mit dem Wissen von heute das ist sowieso unabdingbar , doch nhert man sich diesen groen Figuren der Zeitgeschichte auf der gleichen Ebene, nmlich als Menschen mit sehr hnlichen Bedrfnissen Da macht auch das Lesen Spa Dass dabei keine besondere Tiefe erzeugt werden kann, muss klar sein Es macht aber auch nichts, wenn man das Buch nimmt als was es ist, nmlich ein Ein und berblick ber das Jahr 1913, ein wahrhaft dichtes Jahr.Der einzige minikleine Wermutstropfen fr mich war, dass die politische Bhne eher auf der Kniglich kaiserlichen Ebene verhandelt wird, was den tatschlichen Verhltnissen nicht ganz entspricht Allerdings, vielleicht habe ich da auch ein Manko und habe bei dieser Vorkriegszeit die Monarchie immer zuwenig wichtig genommen, da man ja zukunftsorientiert weiss, dass hier das Ende der monarchischen Verhltnisse bevorsteht.Von daher, eine klare Leseempfehlung, nicht fr geschichtlich interessierte, sondern auch fr die, die die Gegenwart besser verstehen wollen.


  3. says:

    In Anlehnung an Sommer 1927 von Bill Bryson hab ich dieses Buch gekauft und gelesen, und mir mehr erhofft Dis ist einfach eine Chronoligie Liste der m glichen Ereignisse Einige Fakten werden angedickt mit der M glichkeit, dass zum Beispiel Hitler und Stalin sich in diesem Jahr in einem Park zuf llig begegneten Da sind keine Geschichten hinter der Geschichte Keine zus tzlichen Infos zu einigen Protagonisten Wenn es mal etwas zu einer aufgetauchten Person zu sagen gibt, bleibt die Anekdote flach Wirklich viel ist 1913 nicht passiert, au er, dass schon viele der K nstler die wir heute bewundern damals in Ihren Anf ngen steckten Eher fad.


  4. says:

    Ich bin eher zuf llig auf dieses Buch gesto en, als ich weitere Texte von Florian Illies suchte Zun chst wurde ich durch das Cover aufmerksam, dass einen eher an eine Familiensaga o denken l sst, der Klappentext verr t aber dann ganz gut, worum es wirklich geht das Leben diverser historischer Pers nlichkeiten im Jahr 1913.Obwohl es sich bei dem Buch um eine episodenhafte Aneinanderreihung von geschichtlichen Fakten handelt, war es dennoch sehr spannend habe es als H rbuch geh rt zu verfolgen, v.a da ja doch gewisse fiktive Szenen Gedankenspinnereien miteingeflochten werden.V.a f r Fans der Zeit des Exepressionismus ist dieses Buch sehr zu empfehlen, treten doch die verschiedensten K nstler und Pers nlichkeiten dieser Periode im Buch auf Spannend fand ich au erdem zu h ren, wer sich zu dieser Zeit tats chlich kannte und ber den Weg lief.Wer allerdings nicht ber gen gend kunst historisches und kulturelles Wissen ber diese Zeit verf gt, wird wenig Freude an dem Buch haben, v.a wenn man die auftretenden Personen und deren m gliche Gedankeng nge nicht zuordnen kann, da dann ein Teil der Situationskomik, die diesem Buch besonderen Esprit verleiht, verloren geht.